Aktuelles
Der Sommer zieht ein in Passau und bringt einen Kalender voller Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen mit sich. Organisiert von der Hochschulgruppe AEGEE (Association des États Généraux des Étudiants de l’Europe) findet vom 19. bis 22. Mai als eines dieser Events die „ONEWORLDCONVENTION on social business“ statt. Um sie im Vorfeld bei dem Kongress zu unterstützen, hat AEGEE mit INSTEAD zusammengearbeitet.
Thema der internationalen Veranstaltung ist die nachhaltige Gestaltung der Wirtschaft in der Zukunft, vor allem im Hinblick auf die sogenannten „Social Businesses“. Dazu lädt die seit 1990 bestehende Hochschulgruppe AEGEE Passau e.V. Studenten aus aller Welt ein, um sich in Workshops, bei Podiumsdiskussionen und Vorträgen über die Probleme der Zukunft zu informieren und auszutauschen sowie konkrete Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Geladen sind natürlich nicht nur Studenten und junge Erwerbstätige, sondern auch Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, die sich mit dem Thema „Social Business“ befassen.
Im Vorfeld eines solchen Kongresses steht einiges an Organisation an. Unter Anderem eine Homepage musste her, um die umfangreichen Informationen für den Kongress zu veröffentlichen. Mit dieser Anfrage trat das Organisationsteam der ONEWORLDCONVENTION im Dezember an INSTEAD heran, wo sich im Ressort IT zumeist Studenten der Informatikstudiengänge der Universität Passau tummeln. Eben diese Mitglieder führten dann im Dezember vergangenen Jahres in stetiger Rücksprache mit AEGEE das Projekt unter dem schönen Namen „BizConf2Web“ durch. Ergebnis des Projektes war dann nicht nur die Homepage sondern auch eine Schulung für die AEGEEler, in der ihnen die Administration der Seite erklärt wurde. Alles in allem handelte es sich also um ein sehr erfolgreiches Projekt, von dem beide Seiten profitierten.
INSTEAD und AEGEE sind dabei nur zwei der weit über 50 Studentischen Hochschulgruppen der Universität Passau. Tatsächlich stehen viele Hochschulgruppen für eine ähnliche Idee: Junge engagierte Studenten zusammenzubringen und gemeinsam neue Möglichkeiten zu eröffnen. Zweifelsohne weichen die Ziele dieser beiden Organisationen voneinander ab. Während AEGEE es sich zum Ziel gemacht hat, mit Hilfe engagierter Studenten ein vereintes Europa zu realisieren, bietet die Studentische Unternehmensberatung INSTEAD e.V. Studenten die Chance, sich in der freien Wirtschaft auszuprobieren.
Die Projekte einer Studentischen Unternehmensberatung decken dabei die unterschiedlichsten Bereiche ab und richten sich jeweils nach den Wünschen des Kunden. Vor allem das Gebiet der IT soll in der Zukunft wieder verstärkt in den Vordergrund treten, da in diesem Bereich viele spannende Projekte auf ihre Bearbeitung warten.
Wie fruchtbar die Zusammenarbeit der verschiedenen Hochschulgruppen in Passau sein kann, zeigte sich für INSTEAD nicht nur in diesem Projekt mit AEGEE. Erst im vergangenen Jahr fand eine Kooperation zwischen INSTEAD und dem MuK Aktiv e.V. statt, bei der beide Seiten einen Beitrag im Bereich ihrer Kenntnisse leisteten und dabei gegenseitig voneinander profitierten.

Heutzutage führt der Weg durch den Bewerbungsprozess meist auch über ein Assessment Center. Hier müssen die Bewerber ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in vielfältigen Eignungstests unter Beweis stellen. Gute Leistungen unter Stress und Zeitdruck sind in den von den Bewerbern oftmals gefürchteten Auswahlverfahren zu erbringen.
Um die Studentischen Berater INSTEADs gezielt auf ein Assessment Center vorzubereiten, führte der Finanzdienstleister und Careerservice-Anbieter MLP, der gleichzeitig auch Kurator von INSTEAD e.V. ist, einen Workshop zu diesem Thema durch.
Das vierstündige Programm, an dem insgesamt 20 Mitglieder INSTEADs teilnehmen konnten, umfasste sowohl Selbstpräsentationen und Fragen rund um das Allgemeinwissen als auch Gruppenaufgaben und -diskussionen. Das aktuelle Wissen wurde auf den Prüfstand gestellt, Fallen wurden aufgezeigt und individuelle Tipps gegeben.
Eine der größten Besonderheiten einer Studentischen Unternehmensberatung ist der aktive Austausch mit der Wirtschaft. Dieser erfolgt natürlich primär im Zuge der Projektarbeit, doch darüber hinaus bieten vor allem die engen Kooperationen mit Unternehmenskuratoren den Studenten die Möglichkeit, ihr fachliches Wissen zu erweitern und zusätzliche Schlüsselkompetenzen zu fördern. So konnte auch bei dieser Veranstaltung der persönliche Kontakt zwischen Vereinsmitgliedern und MLP-Beratern intensiviert werden.
Wir bedanken uns herzlich für die gute Zusammenarbeit mit MLP bei der Erstellung, Planung und Durchführung des Workshops und freuen uns auf viele weitere, gemeinsame Events.
„20 Jahre INSTEAD“ hieß es in Passau im Jahr 2009. Nach diesem großen Jubiläum stand das vergangene Jahr ganz im Zeichen der Neuerung. So hat die Vergangenheit den Verein zu einer hochgradig strukturierten Organisation gemacht, dessen Mitglieder es sich nun zur Aufgabe machten, INSTEAD fit für die kommenden 20 Jahre zu machen. Aufgrund der sich verändernden Studienstruktur, die sich nach dem Bologna-Prozess vollzieht, und einem hohen internen Organisationsgrad wurde im vergangenen Jahr ein interner Neustrukturierungsprozess begonnen.
Im Zuge dieser Neustrukturierung wurden sowohl der Vorstand als auch die Ressorts neu organisiert. Die Bereiche Kundenbetreuung sowie PR & Marketing werden von nun an kombiniert, um eine ideale Verzahnung der Prozesse beider zu gewährleisten; die Aufgaben des Ressorts Wissensmanagement gehen zukünftig in den anderen Ressorts auf. Damit die Entscheidungen für die Zukunft fundiert getroffen werden, wurden aktive Mitglieder in der Planung der Umstrukturierung durch Alumni bei einem gemeinsamen Treffen in Frankfurt unterstützt.
Das Kuratorium des Vereins wurde ebenfalls um einen neuen wirtschaftlichen Kurator, die Panorama Golf GmbH, sowie Professor Diller von der Universität Passau auf wissenschaftlicher Seite erweitert.
Auch in den kommenden Semestern wird die strategische Arbeit des Vereins von der Optimierung interner Prozesse geprägt sein. Das neu etablierte Ausbildungskonzept erhöht dabei die Anforderungen an unsere Mitglieder und gewährleistet auch weiterhin eine hohe Qualität unserer Arbeit.
Zum Wintersemester 2010/11 hat sich bei der Studentischen Unternehmensberatung INSTEAD e.V. der Universität Passau einiges verändert. So wurde zum Beispiel im Rahmen der Vereinsrestrukturierung die Zahl der Vorstände und Ressortleiter von neun auf sechs verringert.
Auch im wissenschaftlichen Kuratorium hat sich etwas getan: Prof. Dr. Markus Diller vom Lehrstuhl für Taxation ist in den Kreis der Professoren eingetreten, die INSTEAD mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Prof. Diller
kennt INSTEAD schon länger: er kommt aus Niederbayern und hat sein Studium der Betriebswirtschaftslehre und Musikpädagogik in Passau absolviert. „Zu Studentenzeiten in den 90er Jahren habe ich öfters ein INSTEAD-Plakat in der Uni gesehen, mir aber unter Studentischer Unternehmensberatung nicht viel vorstellen können. Umso mehr freut es mich jetzt, dass ich die Studierenden als Kurator unterstützen kann“, meinte er auf der Dienstagssitzung des Vereines am 18. Januar, zu der er als Ehrengast eingeladen war.
Dort hielt er auch einen Vortrag zum Thema „Komplexität des deutschen Steuersystems“ und wies mit zahlreichen praktischen Beispielen auf die vielen Ausnahmen in diesem Regelwerk hin, die zu teils paradoxen Auslegungen führen können. So hätte sich bisher keiner der Zuhörer vorstellen können, dass ein Gericht darüber entscheiden muss, ob Fussballprofis wegen Sonn- und Feiertagsarbeit zum Teil steuerlich begünstigt werden.
Nicht nur das Unternehmenskuratorium hat sich vergrößert: Egon Krassler, der Geschäftsführer von Panorama Golf Fürstenzell, ist seit August 2010 Teil des Unternehmenskuratoriums. Panorama Golf ist der erste Feng Shui-Golfplatz Deutschlands. Die ganzheitliche Gestaltung von Golfplatz, Clubhaus und der gesamten Anlage soll das Wohlbefinden im Mittelpunkt stehen lassen. Neben dem Golfsport kann man sich im Bewegungszentrum zum Beispiel Yoga, Tai Chi oder Pilates widmen sowie sich hinterher im Restaurant stärken.
Im Sommer 2010 führte INSTEAD für Panorama Golf ein Marketingprojekt durch. Es ist sehr erfreulich, dass Herr Krassler mit den Ergebnissen des Projektteams so zufrieden war, dass er sich entschlossen hat, die Studenten von INSTEAD nachhaltig zu fördern.
Am 23. Oktober wurde das neue Vorstandsteam der Studentischen Unternehmensberatung INSTEAD e.V. der Universität Passau gewählt.
Wie auch jedes Unternehmen wird auch die Studentische Unternehmensberatung von einem Vorstand geleitet, welcher gerad für die kommenden Monate neu besetzt wurde. Angeführt wird das sechsköpfige Team von Judith Heigermoser als 1. Vorsitzende, die sich für die kommenden Monate ambitionierte Ziele gesetzt hat. Begleitet wird sie in ihrer Arbeit von Stefan Rohmer (Vorstand Internes), Julius Marx (Vorstand Finanzen und Recht), Sabine Wiesmüller (Ressortleiterin Externes), Alexander Kiermeier (Ressortleiter Qualitätsmanagement) und Hannes Köppel (Ressortleiter Information Technology).
Zu Beginn des Semesters haben sich die führenden Köpfe des Vereins zum Ziel gesetzt, an die Erfolgsgeschichte der letzten Semester anzuschließen. Seit mehr als 20 Jahren beraten die Mitglieder der Studentischen Unternehmensberatung INSTEAD e.V. nun schon Unternehmen in Passau und Umgebung. Die Jungberater, die allesamt Studenten der Universität Passau sind, haben bereits in über 140 erfolgreich abgeschlossenen Projekten ihr theoretisches Wissen aus der Universität anwenden können, um vor allem mittelständischen Unternehmen der Region beratend zur Seite zu stehen.
Erst in der jüngsten Vergangenheit konnten die Jungberater erfolgreich ein Projekt für ein ortsansässiges Unternehmen in der Region abschließen. Egon Krassler, Geschäftsführer der Panorama Golf GmbH in Fürstenzell hatte sich Unterstützung von Seiten der Unternehmensberater gesucht, um sich bei der Bewerbung seines vor kurzem neu gegründeten Unternehmen beraten zu lassen. Ziel des Projektes war es, durch gezielte Marketingmaßnahmen die juneg Zielgruppe der Universität anzusprechen und ihr Interesse für das Golfspielen zu wecken. Laut Aussage von Herrn Krassler haben die Projektmitglieder des Projekts „Formosa“ durch ihre Arbeit sein „Handicap ausgebessert“ und ihm eine neue Zielgruppe erschlossen.
Am Samstag, den 29.05.2010, fand der erste Workshop zur Neugestaltung des BayernPlus-Netzwerks in Augsburg statt. Das seit einiger Zeit aus sechs Studentischen Unternehmensberatungen bestehende Netzwerk soll in Zukunft wiederbelebt und stärker genutzt werden, um größtmögliche Synergien aus dem Zusammenschluss zu generieren. Bei dem Worskshop wurden klare Ziele für die weitere Ausgestaltung des Netzwerks sowie Handlungsmaßnahmen festgelegt, die in der Zukunft weiter ausgearbeitet werden sollen.
BayernPlus ist der Zusammenschluss aller bayerischen Mitgliedsinitiativen des Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen (BDSU) “plus” einer Beratung aus Baden-Württemberg. Ziel des Netzwerks wird es sein, den Bekanntheitsgrad der Idee der Studentischen Unternehmensberatung zu steigern, gemeinsam überregionale Projekte zu bearbeiten sowie den Wissens- und Erfahrungsaustausch zu sichern. Von dieser Form der Kooperation profitieren vor allem die Kunden der Jungberater, denen das gesammelte Wissen aus mehreren Initiativen zu Gute kommt. Neben Beratungen aus Nürnberg, München, Bayreuth, Augsburg und Weingarten wirkt die Studentische Unternehmensberatung INSTEAD aus Passau als eine der Initialkräfte an der Neuentstehung des Netzwerks mit.
Die Synergieeffekte von Netzwerken sind bei INSTEAD von Anfang an bekannt gewesen. Als Gründungsmitglied des BDSU und Mitglied der European Confederation of Junior Enterprises (JADE) ist der 1989 gegründete gemeinnützige Verein in ein Netzwerk qualitativ hochwertiger Junior Enterprises (JEs) eingebunden und ist darüber hinaus in direktem Kontakt zu überregionalen Partnern. Acht wissenschaftliche Kuratoren der Universität Passau stehen den Jungberatern regelmäßig unterstützend zur Seite wenn es darum geht, eine Brücke zwischen universitärer Theorie und Praxis zu schlagen. Zudem ist INSTEAD eine der deutschen Studentischen Unternehmensberatungen, die seit der Gründung des BDSU im Jahr 1992 jedes Jahr dessen Qualitätssiegel ohne Beanstandung erhalten hat.
INSTEAD besteht aus Studenten der Universität Passau, deren Ziel es ist, qualitativ hochwertige Beratung zu studentischen Preisen zu leisten. Derzeitig kann der Verein auf einen Pool von 60 aktiven studentischen Beratern aller Fachrichtungen zurückgreifen. In den letzten 20 Jahren wurden rund 140 Projekte mit besten Ergebnissen durchgeführt, 80 Prozent davon in kleineren und mittleren Firmen der Region Niederbayern.
erschienen in der Passauer Neuen Presse am 13. September 2010 im Ressort Heimatwirtschaft
Passau. Bereits mehr als 20 Jahre ist eine der ältesten Studentischen Unternehmens- beratungen Deutschlands aktiv – und das in Passau: INSTEAD heißt die Initiative, die mittlerweile 140 Unternehmer beraten und mehr als 240 interne und externe Projekte durchgeführt hat. Mit frischen Ideen wollen die jungen Köpfe von der Uni Passau den Unternehmen helfen und dabei Praxiserfahrung sammeln sowie Kontakte für das spätere Berufsleben knüpfen.
Die Abkürzung INSTEAD steht für „INternational STudents for Economic and Academic Dialogue“, also für die Idee, an der Universität erlerntes Wissen auf Fragestellungen in der wirtschaftlichen Praxis anzuwenden. Und das haben die Studenten in den vergangenen Monaten beispielsweise anhand einer Marktanalyse für Panorama Golf geleistet. Für Geschäftsführer Egon Krassler, der eine Feng-Shui-Golfanlage in Fürstenzell betreibt, erstellte Projektleiterin Regina Roeper mit ihrem Team ein ausführliches Konzept zur Erschließung der studentischen Zielgruppe. Unter dem Projektnamen „Formosa“ lief die Zielgruppenanalyse und Erstellung von Marketingmaßnahmen.
„Mit dem Aufhängen von Plakaten ist es nicht mehr getan“, weiß Krassler. Die Studenten hätten ihm ein auf sein Anliegen abgestimmtes Werbekonzept erarbeitet. Darin sind Vorschläge zur Internet-, Flyer- und Anzeigenwerbung enthalten. Mittlerweile ist Krasslers Golfclub auf Facebook vertreten, bekommt eine neue Homepage und hat spezielle Studententarife im Angebot. Außerdem sind Aktionen für Studenten in Planung. „Ich bin zufrieden“, sagt Krassler, „man könnte sagen, die Studenten haben mit ihren Ideen mein Handicap verbessert“.
Steuer-, Rechts- und Finanzberatungen dürfen die Studenten aus rechtlichen Gründen nicht anbieten. Zu den Leistungen der Studentischen Unternehmensberatung zählen Beratungsdienstleistungen wie konventionelle Unternehmensberatungen in den Bereichen Markt- undWettbewerbsanalysen, Marketingstrategien, Personalmanagement, Prozessoptimierung und Strategiekonzepte. Erfahrungen können die Mitglieder von INSTEAD vor allem in Marktanalysen und Umfragen vorweisen.
Ein beispielhaftes Projekt ist „IceKalt“. Für einen Kunden haben die Studenten in einer Umfrage analysiert, welche Auswirkungen das Namenssponsoring der Passauer Eissporthalle auf den Bekanntheitsgrad des Kunden hat. Für die Zukunft wurden Empfehlungen zur verbesserten Einbettung des Sponsorings in die Marketingstrategie und damit zur Steigerung des Bekanntheitsgrades gegeben. Auch für einen Fahrradhändler aus der Region hat INSTEAD bereits eine Konkurrenz- und Marktanalyse erstellt, die Aufschluss über das Umsatzpotenzial der Branche gab. Die Ergebnisse hätten den Kunden in seiner Entscheidung zur Geschäftserweiterung bestärkt, sagt Sinah Schmid, PR-Leiterin bei INSTEAD.
Als „zufriedene Kunden“ gibt Schmid zahlreiche Unternehmen an, wie zum Beispiel die Mercedes-Benz-Vertretung der Daimler-Chrysler AG in Passau, die BMW AG in Dingolfing, die Firma Mair Heiztechnik Vertriebsgesellschaft mbH in Vilshofen und Brunner Ofen- und Heiztechnik.
Dr. Thomas Koch von der Industrie-und Handelskammer Niederbayern sieht solche studentischen Initiativen positiv. Es sei begrüßenswert, wenn Studenten ihr theoretisches Wissen in der Praxis anwenden und anhand konkreter Fälle hinzulernen. Aus unternehmerischer Sicht müsse je nach Branche und Unternehmensgröße entschieden werden, ob eine Studentische Unternehmensberatung Sinn macht. Dr. Koch erklärt, dass hier von Fall zu Fall entschieden werden müsse, aber studentische Unterstützung für einzelne und überschaubare Projekte durchaus sinnvoll sein könne.
erschienen im Niederbayerischen Wirtschaftsmagazin Ausgabe August/September 2010
Die Studentische Unternehmensberatung INSTEAD an der Universität Passau führte im Rahmen eines Projekts eine Analyse des Brauereimarkts durch. Der Fokus der Arbeit lag neben der Erfassung der aktuellen Marktsituation auch auf der Ableitung von Zukunftsprognosen für die Branche.
Das Projektteam Hammurapi um Projektleiter Maximilian Kröhnert konzentrierte sich in seiner Arbeit auf die Regionen Niederbayern, Oberpfalz und Teile Frankens. Ziel des Projekts war es, einen konkreten Markteinblick in die Branche zu gewinnen.
Neben einer umfassenden Marktstudie und Expertengesprächen führten die Jungberater Konsumentenbefragungen in Passau, Vilshofen und Deggendorf durch.
Als Ergebnis der Projektarbeit stellte sich heraus, dass sich der Biermarkt in Zukunft stark rückläufig entwickeln wird. Gesetzliche Restriktionen, wie das Rauchverbot in der Gastronomie oder höhere Besteuerungen, die Weltwirtschaftskrise und sinkende Konsumbereitschaft setzen dem Brauereimarkt stark zu. Viele Konsumenten schätzen dennoch vor allem das Bier der ca. 630 Brauereien aus der Region, was auch die Umfragewerte belegen: 47,5 Prozent der Befragten bevorzugen Biermarken aus der Umgebung, wie Löwenbräu, Innstadt oder Hacklberg.
Am Mittwoch, den 30. Juni, besuchten die Mitglieder von INSTEAD die alte Hausbrennerei Penninger in Passaus florierendem Nachbarort Hauzenberg.
Der „Blutwurz“ ist der konkur
renzlose Star unter den Penninger-Produkten und nicht nur in der Region ein Begriff. Dass das traditionsreiche Unternehmen eine weitaus breitere, köstliche Produktpalette zu bieten hat, durften im vergangenen Monat die Jungberater von INSTEAD erfahren. Dank der großzügigen Einladung des ehemaligen Kunden Reinhard Penninger war es dem Verein möglich, an einer exklusiven Führung und Verkostung der Brennerei teilzunehmen.
Nach einem herzlichen Empfang durch den Prokuristen Christoph Bauer begann die Führung durch die Gemäuer der Brennerei. Herr Bauer erläuterte anschaulich unter Hinzuziehung einiger Anekdoten die Unterschiede zwischen Wurzen und Geistern, sowie Likören und klaren Schnäpsen. Die INSTEADler erfuhren die wichtigen Eckdaten der Firmenhistorie und bekamen einen Einblick in die Arbeit, das Konzept und den Ablauf im Unternehmen. Der Ausflug schloss mit einer Verkostung der vorzüglichen Produkte des Hauses, sowie einem kleinen Abstecher in den Hausladen und das Schnapsmuseum.
Der Dank der INSTEADler galt an diesem Tag dem Unternehmen Penninger für einen einmaligen Nachmittag. Es ist dieser Kontakt mit Unternehmen, der den Mitgliedern, aber auch den Unternehmern der Region die Möglichkeit bietet, sich auf persönlicher Ebene kennenzulernen – die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Petrus meinte es an diesem Mittwochabend gut mit Passau: strahlend blauer Himmel ohne ein einziges Wölkchen und T-Shirt-kompatible Temperaturen. So fand das diesjährige Sommerfest der studentischen Unternehmensberatung INSTEAD am 09. Juni 2010 im idyllischen Garten des „Blue Notes“ in der Innstadt statt. Für das leibliche Wohl war durch ein Salatbuffet und reichlich Nachschub vom Grill gesorgt, die gute Stimmung kam von ganz allein.
Neben zahlreichen Mitgliedern des Vereins drehte es sich an diesem Abend besonders um die wissenschaftlichen Kuratoren, die dem Verein seit mehreren Semestern unterstützend zur Seite stehen. Frau Dr. Genkova, wissenschaftliche Assistentin für Psychologie, Prof. Dr. Marc Fischer vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing und Services – der kürzlich in die renommierte Edelman-Academy aufgenommen wurde – , Prof. Dr. Graf Lambsdorff vom Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie sowie Prof. Dr. Lehner vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik II kamen der Einladung von Seiten des Vereins sehr gerne nach. So konnten an diesem Abend beide Seiten – Kuratoren und INSTEAD-Mitglieder – die ungezwungene Atmosphäre genießen und einander besser kennenlernen.
Eines der wichtigsten Charakteristika von INSTEAD ist die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis. Deshalb schätzt sich INSTEAD sehr glücklich, auf die Erfahrung und das große Wissen der Kuratoren zurückgreifen zu können. Diese unterstützen die Vereinsmitglieder vor allem durch Schulungen, Vorträge und auch in der Projektarbeit. Der ständige Kontakt zur Universität und seinen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen kommt natürlich nicht nur dem Verein an sich, sondern zu guter Letzt auch den Kunden der Projektteams zu Gute.
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