MLP Case Study
25. Dezember 2011Am 12. Dezember nahmen viele motivierte INSTEAD-Mitglieder im Büro, an der, von unserem Kurator MLP, angebotenen Case Study teil. Vor allem die amtierenden Anwärter ließen sich die Chance nicht entgehen das Angebot an Schulungen von INSTEAD zu nutzen. Eigens für die INSTEAD Case Study hatten Herr Oktabec und Herr Pisarek von MLP mühevoll einen Case ausgearbeitet, die es in sich hatte.

Aufgabe der Teilnehmer war es dem fiktiven BWL-Absolventen Herrn Einstieg bezüglich Krankenversicherung sowie staatlicher Unterstützung für die Absicherung im Alter zu beraten. Es galt aus einer Vielzahl von Angeboten, unter Berücksichtigung finanzieller Limits und persönlicher Präferenzen des Kunden, die für ihn günstigsten und hochwertigsten der vielen Anbieter herauszukristallisieren. Dabei ging es dann darum, einen hohen Stapel an Informationsbroschüren durchzuarbeiten und ein Team von rund 20 Leuten zu koordinieren. Mit Hilfe einiger hilfreicher Tipps der Profis gelang es schon bald das anfängliche Chaos an Ideen und Meinungen zu ordnen. Es bildeten sich Untergruppen, die sich nun mit der Frage der privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung auseinandersetzen, andere Gruppen, die sich daran versuchten aus dem „Drei-Schichten Modell“ der deutschen Altersvorsorge schlau zu werden und wiederrum andere die sich damit beschäftigten schwammige Begriffe wie Berufsunfähigkeit-und Erwerbsunfähigkeitsversicherung voneinander abzugrenzen. Es gab vieles zu tun und während an einer Tischseite über Mindesteinkommen für die private Krankenversicherung gefachsimpelt wurde und verschiedenste Szenarien berechnet wurden, wurde gegenüber über mögliche Steuerersparnisse „jetzt oder später“ bei der Altersvorsorge diskutiert. Alle beteiligten sich rege, denn jedem war klar, dieser Case betrifft auch uns. Früher oder später werden wir uns alle zum Berufseinstieg mit einem Stapel Broschüren von Versicherungen und Banken konfrontiert sehen, um für uns das beste Angebot auswählen zu können.
Als schließlich, nach stundenlanger Arbeit, alle Angebotsmöglichkeiten auf dem Flip-Chart gesammelt und aufgelistet waren, fiel eine Wahl, mit der auch die erfahrenen Berater sehr zufrieden waren.
Ganz nebenbei gaben die beiden MLP Consultants auch Einblick in den Berufsalltag der MLP Finanzberater, die neben Unternehmen auch Privatkunden finanzielle Beratung in Fragen der privaten Vorsorge und Vermögensverwaltung anbieten. Es wurde viel aus dem Nähkästchen geplaudert und auch wenn diese Felder schier unüberblickbar erscheinen, so hat doch jeder der Teilnehmer einige sehr nützliche Tipps mit nach Hause genommen.
Ein herzlicher Dank geht daher an Herrn Oktabec und Herrn Pisarek, die sich einen spannenden Fall ausgedacht hatten, und es dabei geschafft haben, die Teilnehmer über beinahe fünf Stunden hinweg zu motivieren.

