Wissenschaftlicher Kurator von INSTEAD e.V. als Edelman Laureat ausgezeichnet

Wissenschaftlicher Kurator von INSTEAD e.V. als Edelman Laureat ausgezeichnet

25. Mai 2010

Prof. Dr. Marc Fischer, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing und Services an der Universität Passau und wissenschaftlicher Kurator von INSTEAD e.V., hat zusammen mit einem Team der Deutschen Post DHL und McKinsey&Company im April als Finalist am Edelman Wettbewerb in Orlando/Florida teilgenommen. Die Universität Passau ist in fast 40 Jahren Wettbewerbsgeschichte erst die zweite deutsche Universität, der die Ehre zuteilwird, in die exklusive Edelman Academy aufgenommen zu werden.

Nach der Privatisierung der DHL in den 90er Jahren hatte sich das Top-Management zum Ziel gesetzt, weltweit der führende Anbieter von Logistikdienstleistungen zu werden. Zur Umsetzung dieser Strategie wurden mehrere regionale Marken, unter Anderem die amerikanische DHL, gekauft. Doch ein globaler Logistikdienstleister muss seine Leistungen auch unter einer globalen Marke anbieten.

Wie kann diese aufgebaut werden? Aufgabe für das Team war “Der globale Aufbau der Marke DHL”. Gemeinsam mit der renommierten Unternehmensberatung McKinsey verfolgte Prof. Marc Fischer die Entwicklung und Implementierung eines quantitativen Markenführungsansatzes. Das Projekt, in dem mehr als 20 Landesgesellschaften des DHL Konzerns aus vier Kontinenten involviert sind, startete im Jahr 2003. Prof. Dr. Marc Fischer hat maßgeblichen Anteil an der Entwicklung eines Tools, mit dessen Hilfe sich faktenbasierte Entscheidungen über globale Markeninvestitionsentscheidungen ableiten lassen. Der Erfolg des Projektes zeigt sich in einer signifikanten Steigerung des finanziellen Markenwerts.

Der Edelman Award zeichnet seit 1972 die weltweit erfolgreichsten Implementierungen von Operations Research und Management Science Konzepten in der Praxis aus. Im Finale am 19. April in Orlando haben die Deutsche Post DHL, McKinsey&Company und Prof. Fischer ihr Projekt vorgestellt – so wie auch die anderen Finalisten aus den USA, Mexiko, Südafrika und Kanada. Den hohen Stellenwert des Preises zeigt unter Anderem die Teilnehmerliste der Gala, welche aus führenden Vertretern der Wirtschaft bestand.